
Siegel 2
Wind · Ik
Der Atem trägt das Wort
Aktion kommunizierenKraft GeistEssenz Atem
Der Weiße Wind ist der Atem im Kreis der Siegel. Seine Aktion ist kommunizieren, seine Essenz der Atem, seine Kraft der Geist. Was unsichtbar ist, wird durch ihn hörbar: Ein Gedanke wird zum Wort, ein Wort zur Verbindung zwischen zwei Menschen. Weiß steht für das Verfeinern; der Wind klärt, was gesagt werden will, bis es leicht und durchlässig wird. Er gehört zur Zeitzelle Eingang, denn jede Botschaft kommt zuerst als Impuls herein. In der Erdfamilie Kern steht er nahe am Herzen des Ganzen, im Clan des Feuers trägt er die Glut weiter wie ein Luftzug die Flamme. Im planetaren Holon ist ihm Uranus zugeordnet, im galaktisch-karmischen Fluss. Im Hunab Ku 21 entspricht ihm die Hohepriesterin, die Hüterin des inneren Wortes. Der Wind zeigt dir, dass Ausdruck mit Lauschen beginnt: Wer den eigenen Atem spürt, findet die Worte, die tragen.

Ton 4
Selbstexistierend
Klare Form macht tragfähig
Aktion definierenKraft FormEssenz messend
Frage Welche Form nimmt mein Dienen an?
Der Selbstexistierende Ton gibt dem Vorhaben eine Gestalt. Seine Aktion ist definieren, seine Kraft die Form, seine Essenz das Messen. Was bisher Impuls war, bekommt nun Umrisse, Maße und Grenzen. Seine Frage lautet: Welche Form nimmt mein Dienen an? Vier Punkte zeigen ihn in der Zahlenschrift der Maya, und vier ist die Zahl der Himmelsrichtungen, der Jahreszeiten und des Quadrats: die Zahl der stabilen Gestalt. Der Name sagt, dass eine Form, einmal klar umrissen, aus sich selbst heraus bestehen kann. Messen heißt hier, das richtige Maß zu finden, nicht zu viel und nicht zu wenig. Mit diesem Ton schließt das erste Viertel der Welle ab: Ziel, Herausforderung, Dienen und Form sind nun bestimmt. Der Selbstexistierende Ton lädt dich ein, deinem Vorhaben einen klaren Rahmen zu geben, damit es trägt und wachsen kann.